16. September

St Uxia de Ribeira

Wir sind in der gleichen Position wie beim letzten Bericht. Wir waren hier nicht die ganze Zeit, wir haben die Ria de Arousa erkundet, einschließlich Escarabote und Vilagarcia. Die meiste Zeit lagen wir vor Anker, aber in Vilagarcia waren wir in der Marina.
Der Herbst ist da. Es sind aber immer noch sommerliche Temperaturen (schwedische) am Tage, nur die Nächte sind kühl. Viele Restaurants und Cafés haben geschlossen oder änderten ihre Öffnungszeiten. Wir sind nicht mehr so viele ausländische Yachten hier. Zu deisem Zeitpunkt sind die Meisten an der Algarve auf dem Weg zum Mittelmeer oder auf dem Weg nach Madeira. Der stetige Nordwind welcher hier weht, besonders im Sommer, ist nicht mehr so zuverlässig. Allerdings werden wir uns mindestens bis Ende September hier aufhalten.
die Segelgewässer hier sind sehr schön und man kann wählen, ob man auf den Atlantik will, oder in den verschiedenen Buchten in einer Ria. Es wäre einfach zu navigieren, wenn es nicht all diese "Viveros" – Muschelfarmen wären. Sie sollten mit Bojen markiert sein, aber wir haben nur eine bisher gesehen. Es ist daher besser zu navigieren, wenn es Hell ist und man gute Sicht hat. Heute bekamen wir eine Tüte frische Muscheln von einem Fischerboot, welches außerhalb an uns lag, als wir tankten.
Wir erhielten Besuch durch den Zoll . Sie kamen eines Abends in Escarabote für eine routinemäßige Überprüfung an Bord. Wir hoffen, daß alle Zollbegegnugen genauso nett werden. In Spanisch - Englisch überprüft sie unsere Papiere, einen hastigen Blick unter Deck und Plauderei.
Tom Von El Viento aus Schottland ist unser Bootnachbar der letzten Wochen. Er nennt das Blauwassersegeln für "Instandhaltung im Paradies". Ich weiß nicht, ob Galicien ist das Paradies ist, aber wir haben viel Spaß. Unsere Wartung / Instandhaltung bestand in der letzten Woche vor allem aus Deckmalerei. An einem Stahlboot gibt es immer etwas zu malen. Das Deck ist nicht ganz klar, aber wird es hoffentlich sein, wenn wir nach Portugal kommen.
Eine Sache beginnen zu lernen, ist, dass alles langsam geht und uns viel Zeit kostet. Ein Beispiel ist um Essen zu kaufen. Normalerweise tun wir es gemeinsam. Wir nehmen unsere Rucksäcke und dann eine kurze Fahrt mit Schlauchboot auf einem Schwimmsteg oder Kai. Das ist es meist ein oder zwei Meilen vom Zentrum entfernt. Wir kaufen bei einem "SuperMercado ", aber auch gerne in Metzgereien, Gemüseläden, Bäckerei und Fischhalle. Dann haben wir einen Kaffee in einem Cafe zum ausruhen. Dann zurück Schlauchboot und weiter zur Orca. Das Verstauen dauert eine Viertel bis halbe Stunde je nach Mengen. Also, mindestens drei Stunden vom Tag sind vergangen!

 

4. September

St Uxia de Ribeira

Wir setzen unsere Reise langsam südwärts und unsere Erkundung der spanischen "riorna" und größeren und kleineren Küstenorten. Jetzt sind wir außerhalb einer ziemlich große Stadt, St. Uxia. Es gibt auch eine große Fischereiflotte. Es ist nicht so auf Touristen ausgerichtet. Wir freuen uns, dass es mehrere Schiffzubehörgeschäfte und ein großen Fisch-und Gemüsemarkt gibt. Unsere neue Teile fürs Boot kommen an ihren Platz. AIS ist installiert und wir haben eine neue Top-Laterne. Heute versuchen wir die neue von der Sonne erwärmte Dusche. Eine einfache, geniale Erfindung aus einem schwarzen schweren Plastiktüte von 20 Litern mit Schlauch und Duschkopf . Es wird mit frischem Wasser gefüllt und wird von der Sonne erwärmt. Dann nur noch duschen.
Wir sind langsam dabei unseren Bootunterhalt aufzuholen, das wir tun wollen, aber unser Arbeitstempo ist nicht so hoch. Das Wetter ist sonnig und schön und endlich eine anständige Badetemperatur (20 Grad). Wir rechnen Fall haben. Wir rechnen mit viel Zeit im Herbst und werden wahrscheinlich bis Ende September in Spanien bleiben. Dann fahren wir weiter nach Süden bis Portugal und irgendwo südlich um Lissabon gehen nach Madeira.