24. Mai          

Halmstad

Wir sind in Halmstads Gasthafen, eine nautische Meile den Fluss Nissan hinauf, 500 m vom Zentrum entfernt. Hauptgrund, warum wir in Halmstad sind, hier gibt es einige Geschäfte wo wir diverse Sachen fürs Boot kaufen können. Wir warten auch unseren nächsten Sturm abi. Entweder haben wir Pech oder war es ein ungewöhnlich stürmiges Jahr. Wir haben festgestellt, dass wir nur noch für eine gute Woche in Schweden sind. Das nächste Land ist Norwegen.und Ann hat beim Zoll in Fredrikstad aufgerufen und überprüft ob wir einklarieren müssen, aber es hies einfach nur segeln

In die letzten Tagen hatten wir unterschiedliches Wetter. Wir segelten vorbei Kullen im dichten Nebel, gerade als wir vorbei kamen löste sich der Nebel auf und wir sahen das Kap und den Leuchtturm, dann wieder Nebel. Wir navigierten uns nach Hallands Väderö nur mit Hilfe von Radar und elektronischer Seekarten. Es ging, aber es war unbehaglich und kostete uns volle Konzentration. Merkwürdig, man kommt in eine fremde Bucht, ankert auf 3,5 Meter und sieht nichts vom Land. Am nächsten Tag hatten wir schönes Wetter und man konte an Land gehen und einen Sparziergang in der vorsomnmerlichen Landschaft machen. Gestern Nachmittag fuhren wir das kurze Stück über die Laholmsbucht im Sonnenschein, halben Wind mit 7 Knoten. Einer unserer wenigen Schönwetter Segeltage während der drei Wochen die wir unterwegs sind. Die Luft-und Wassertemperatur wird in allen Fällen immer wärmer. Letzte Nacht war die erste Nacht ohne Heizung, Wir sitzen mehr und mehr im Cockpit, so das wir einen extra Raum haben.

 

21. Mai

Helsingör

Wir kamen am Mittwoch Helsingør um Udos Eltern, Inge und Horst zu treffen. Sie kamen mit dem Wohnmobil auf den Campingplatz der nur wenige hundert Meter von Helsingør Nordhavn entfernt liegt. Wir waren in Helsingör schon viele Male, aber nur auf der Durchreise für die Fahrt mit der Fähre. Jetzt haben wir auch mal einen Spaziergang in der schönen Innenstadt gemacht. Wir haben auch einen guten Platz im Hafen und können im Cockpit zu sitzen und das Treiben und alle Hektik beobachten. Es gibt Segelyachten, Motorboote, Fischerboote, Tauchboote, Kajaks .... Viele Boote nehmen, Touristen zum Fischen mit im Sund. Wir haben Urlaub, das heißt, das wir nicht am Schiff arbeiten, aber es muss warten. Morgen hoffen wir auf etwas anderes als einen nordwestlichen Wind, so dass wir direkt bis an die Bohuslänküste segeln können.

 

Utklippan
Utklippan

16. Mai

Malmö – Limhamn

Wir haben unsere erste Etappe geschafft. Wir kamen gestern Nacht zum Gasthafen Lagunen in der Nähe von Malmö. Von Västervik fuhren wir nachts durch den Kalmarsund direkt nach Utklippan. Utklippan, in der südöstlichsten Ecke von Schweden, besteht aus einigen kleinen Inseln und einem gesprengten Hafenbecken. welches in den 40er Jahren zu einem Aussenhafen für die Fischer von Blekinge gemacht wurde. Wir blieben ein paar Tage und waren meist unter uns mit Eiderenten, Möwen und anderen Vögeln. Wir konnten uns fast nicht auf der Insel bewegen ohne die brütenden Vögel zu stören. Nächster Halt war Simrishamn, wo wir den nordöstlichen Sturm Nummer zwei in einer Woche abwarten. Wir trafen Anns Bruder Björn mit seiner Frau Ulla und erhielten Besuch von Ann's Freundin Monika. Der nordöstliche Wind ist durch eine überwiegend nordwestliche Brise ersetzt worden, und wir sind entlang der Südküste von Skåne mit Stopps in Ystad und Gislövläge angekreuzt. Wir fuhren nicht durch Falsterbokanal, sondern gingen aussen herum um Falsterbo Es ging gut, bis wir etwa ein Mal eine Stunde Gegenwind, Wellen und Strom von vorne auf etwa 8 Metern Tiefe hatten. Motor und Segel half uns herum, aber es zeigt, dass selbst ein kleines "Horn" ist nicht zu verachten ist. Es war manchmal ein recht ansrtrengendes Segeln, doch jetzt Eetspannen wir uns in Malmö und trafen Ann's Sohn Vidar und seine Freundin Lydia

 

 

7. Mai

Västervik
Wir sind gestern nach Västervik gekommen um den nordöstloichenen Sturm abzuwarten, der derzeit häftigt in den Masten pfeift. Wir erwarten auch für das Abendessen und Übernachtung Besuch von Ann's Sohn Vidar, der in Richtung Süden mit dem Auto nach Lund unterwegs ist. Wir haben einen kalten und windigen Spaziergang durch das Zentrum von Västervik gemacht, aber die Bäume in den Parks leuchten hellgrün, so gibt es Hoffnung für den Sommer und ein wenig Wärme. Wir bräuchten einen Melittafiltertrichter und eine Fahrradpumpe (Reserve zum Petroleumkocher), aber seltsamerweise gibt es nicht diese beiden einfachen Dinge nicht, in Nynäshamns oder hier in Västervik. Boutiquen, Cafés und Restaurants gibt es dafür umso mehr. Ohne Auto wird deutlich, wie viele Einkaufszentren außerhalb des Zentrum liegen.
Heute Abend ist das Abseglerfest in Ocean Sailing Club. Da wir nicht dabei sein können, wünschen wir alle anderen Langsegler viel Glück!

 

4. Mai 

Nynashamn 

Wir sind gestern Nachmittag nach Nynäshamn gekommen. Hier ist fast leer mit Booten.Wir trafen einige Engländer, die ein Motorboot von London nach Stockholm überführten. Wir haben den Tag damit verbracht in Apotheke, Konsum und Systemet einzukaufen. Nynashamn hat auch ein Fisch-Shop (frischer Zander aus Toro und geräucherte Felchen) und einem echten Metzger (Schinken und Entrecote, Luxuseinkauf!). An Bord haben wir mittels Vakuumapparatur Fisch und Fleisch für ein bisschen längere Haltbarkeit verpacken können. Außerdem ist es in der Bilge so kalt, das wir Kühlschrank nur für die sensibelsten Produkte benötigen. Wir füllten Diesel und Wasser auf, die neue Genua ist angeschlagen, die Wanten sind nach gespannt. Jetzt fühlen wir uns richtig auf See zu gehen. Wir erwarten auch Nordwinde in den nächsten Tage!

Es ist wunderbar auf See zu sein bevor die Saison richtig begonnen hat. Dennoch müssen wir ziemlich viel Erholung zwischen den verschiedenen kleinen Jobs nachholen, aber wir fangen an zu fühlen, das dies die Realität ist. Wir sitzen im Cockpit und beobachten Boote Möwen, und die Menschen und geniessen.

 

1. Mai

Wir haben es geschafft! Wir verließen den Heimathafen und begannen unsere Reise am Donnerstag Abend mit Sonnenschein und leichten südwestlichen Wind lichteten wir die Anker, das war leichter gesagt als getan, wir haben mit drei Anker über den Winter gelegen.Wir fuhren durch den Blidösund in der Abenddämmerung, ein kurzer Platzregen mit Gewitter hat die Sicht verschlechtert, aber das einzige Boot was wir trafen, war die Fähre von Yxlan. In der Dunkelheit, navigierten wir in eine favoriten Bucht im Norden von Själbottna.

Wir hatten nie gedacht, dass es so hart sein wird in den letzten Wochen. Der Körper schmerzt nach all der Arbeit und die Müdigkeit der Veränderung selbst ist auch groß. Wir fingen an, seit ein paar Wochen unsere Sachen methodisch auf dem Boot zu verstauen, doch am letzten Tag haben wir alle Kisten nur noch in der vorderen Kabine und unter dem Salontisch verstaut. Nun, es wird einige Monate dauern, bevor wir Mitsegler an Bord haben, so dass wir Zeit haben, alles richtig zu verstauen.

Jetzt sind wir in Tyresö und werden einen Nachmittag und Abend zusammen mit Familie und engen Freunden verbringen.